Einmal pro Woche bestellt Jantine alles Gemüse und Obst, das sie im Groundfridge lagert. Glücklicherweise gibt es dort viel Platz. Alles, was zubereitet wird, ist biologisch und vegetarisch, denn wer hart arbeitet, verdient auch eine gute und gesunde Mahlzeit.
Wie lange nutzen Sie den Groundfridge schon?
"Seitdem ich hier angefangen habe zu arbeiten, vor etwa zweieinhalb Jahren. Er gehört inzwischen wirklich zu meiner täglichen Routine."
Was bewahren Sie alles im Groundfridge auf?
"Eigentlich alles. Vor allem viel Gemüse und Obst, aber auch große Mengen selbstgemachter Produkte. So haben wir einmal alle zusammen achtzig Gläser Kimchi gemacht und die standen alle im Groundfridge. Wir machen auch Sauerkraut, züchten Shiitake und wenn Essen übrig bleibt, stelle ich ganze Auflaufformen einfach über Nacht hinein."
"Und wenn wir eine Party haben, kommen auch Wein und Bier rein. Bier schmeckt wirklich gut, wenn es aus dem Groundfridge kommt."
Wie behalten Sie den Überblick über alles, was darin liegt?
"Ich mache immer Fotos von allem, was ich hineinlege. Wenn ich später in der Küche stehe, schaue ich kurz auf mein Handy und weiß genau, was noch im Groundfridge liegt. Das funktioniert für mich perfekt."
Wie bekommen Sie alle Produkte vom Groundfridge in die Küche?
"Das ist hier noch eine Herausforderung. Wir haben einen Muschelpfad im Garten und da kann man nicht mit einem großen Karren drüberfahren. Deshalb transportiere ich alles mit einer Schubkarre zum Aufzug und dann in die Küche. Auch beim Einladen mache ich das mit vollen Schubkarren."
Fehlt Ihnen manchmal der Platz?
"Ja. Aber dann nutze ich den Raum in der Mitte. Ich stelle die Kisten auf den Boden und stapel sie übereinander. Dann ist es etwas schwieriger, sich dazwischen zu bewegen, aber es funktioniert prima."
Wie ist es, im Winter nach draußen gehen zu müssen, um Ihre Zutaten zu holen?
"Wenn es regnet, ist es natürlich etwas weniger angenehm. Ich mache es lieber, wenn die Sonne scheint." 😊
Nutzen Sie den Groundfridge auch noch für etwas anderes?
"Sicherlich! Wir haben ihn einmal in eine Karaokebar verwandelt. Wir hängten farbige Beleuchtung auf, stellten einen Lautsprecher und ein Mikrofon hin und sangen mit geschlossener Tür aus voller Kehle Karaoke. Niemand hörte uns. Das war wirklich unglaublich lustig."